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"Die Lust, Kunst und Kultur zu erleben und zu fördern"

Liebe Freunde der Künstlergespräche,

aufgrund der aktuellen Corona-Lage, finden aktuell keine Künstlergespräche statt.
Selbstverständlich werden wir Sie über geplante Termine rechtzeitig informieren.

Vergangene Künstlergespräche

2020

Reinhard Roy

Donnerstag, 01.10.2020, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkt, der vom „Museum im Kulturspeicher“ zusammen mit seinem „Freundeskreis“ veranstalteten Gesprächsabende, stehen Künstler und Künstlerinnen, deren Werke in diesem Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der in der Sammlung Peter C. Ruppert - Konkrete Kunst in Europa nach 1945 - vertretene Maler und Bildhauer Reinhard Roy erwartet.

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Reinhard Roy wurde 1948 in Niederschlesien, Klitten/Wolesnica geboren. Nach dem Abitur machte er zunächst eine Ausbildung zum Dreher und studierte dann von 1969-74 an der Hochschule für Kunst und Gestaltung Halle an der Saale - Burg Giebichenstein industrielle Formgestaltung.
Von 1979 -1983 war Reinhard Roy externer Fachgutachter beim Amt für Formgestaltung in Berlin. 1983 erfolgte dann die Übersiedlung nach Frankfurt am Main. Von 1984 bis 2010 war der Künstler externer Mitarbeiter der KFW Bankengruppe in den Bereichen Kunst, Gestaltung und Architektur und von 1995-1999 hatte er einen Lehrauftrag „Farbe und Gestaltung“ an der Fachhochschule Wiesbaden. Seit 1976 internationale Ausstellungen in Europa, Asien und USA. Seine Werke sind im öffentlichen Raum und privaten Sammlungen weltweit vertreten. 2008 schuf er Skulpturen und Bilder für Schloss Bellevue, den Amtssitz des Bundespräsidenten. Ab 1986 wird das Raster das Element seiner Bildgestaltung.

„Das Raster hat sich als Element zum Identifikations- und Ausdrucksmittel meiner Arbeit entwickelt. So erreiche ich mit ihm beispielsweise räumliche Wirkungen auf der Fläche durch die Variation des Abstands der Rasterpunkte auf unterschiedlichen Farbgründen. Das Raster als Perforation oder haptisch aufgetragen, betont und steigert hier die dritte Dimension“.
Freuen Sie sich auf einen anregenden und spannenden Gesprächsabend mit dem Künstler.

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Herbert Mehler

Donnerstag, 20. Februar 2020, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkt, der vom „Museum im Kulturspeicher“ zusammen mit seinem „Freundeskreis“ veranstalteten Gesprächsabende, stehen Künstler und Künstlerinnen, deren Werke in diesem Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der in der „Sammlung Peter C. Ruppert“ vertretende Bildhauer Herbert Mehler erwartet.

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Der Künstler wurde 1949 in Steinau bei Fulda geboren. Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er von 1964-1968 bei seinem Vater, dem Holzbildhauermeister Franz Mehler. Von 1972 - 1976 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Herbert Mehler lebt in Kranidi, (Griechenland, Peloponnes) und im Erbachshof in Eisingen bei Würzburg, wo er auch sein Atelier hat. Er gehört zu den renommiertesten Stahlbildhauern der Gegenwart und erhielt unter anderem 1996 den Anerkennungspreis und 2007 den Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten. Im gleichen Jahr bekam er den Kulturpreis der Stadt Würzburg und 2008 den 1. Preis „Skulpturen im Park 2008“ Stadt Mörfelden-Walldorf.

Foto: Sonja Edle von Hoeßle

Seine oft meterhohen Skulpturen haben Faltungen wie Lampions, erinnern oft an Früchte, Kapseln und Stängel, andere wiederum an Formen der menschlichen Figur. Fotos: Herbert Mehler

Sie sind aus rostüberzogenem Cortenstahl gefertigt, muten trotzdem leicht und weich an und wirken lebendig, so als würden sie sich bewegen.
Freuen Sie sich auf einen anregenden, spannenden Abend mit dem Künstler.

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Eintrittskarten zu 6,50 € (erm. 4,50 €) nur an der Abendkasse

2019

Donnerstag, 12.09.2019, 19.30 Uhr
Horst Kuhnert wurde 1939 in Schweidnitz/ Schlesien geboren. Von 1957 bis 1962 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Anfänglich widmete er sich der abstrakten Malerei, begann aber 1963 mit plastischen Arbeiten und entwickelte 1964 sein Konzept „Von der Fläche in den Raum“. Es entstanden Reliefe „Raumflächen“ und später Plastiken, „Raumkörper“ aus Polyester. Horst Kuhnert war einer der ersten Künstler, die den neuen Werkstoff in großem Stil einsetzte, er erlaubte ihm, weiche Formen in der traditionell strengen Tradition der Konkreten Kunst zu erschaffen.

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Die globalen und gesellschaftlichen Veränderungen, die die bisher gültigen Normen in Frage stellen, veranlassten den Künstler zu einer zweiten Hauptwerkgruppe „Stabil-Instabil“ und „konstruierte Dekonstruktion“. In den dreidimensionalen Arbeiten, überwiegend aus Holz und Stahl gefertigt, sucht er nach neuen Stabilität und Konstruktionen, die die Instabilität sichtbar machen.
1970 wurde Horst Kuhnert mit dem Preis des Königreiches Nepal ausgezeichnet und erhielt 1985 den Förderpreis des Landes Niedersachsen. Seit 1985 ist er Mitglied der Gruppe
Konstruktive Tendenzen. Der Künstler lebt und arbeitet in Stuttgart.

Die Begegnung und das Gespräch mit dem Künstler Horst Kuhnert über seine Arbeit verspricht einen interessanten und anregenden Abend.

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Eintrittskarten zu 6,50 € (erm. 4,50 €) nur an der Abendkasse

Johannes Hepp

Donnerstag, 14.03.2019, 19.30 Uhr
Johannes Hepp wurde 1986 in Werneck geboren. Nach seinem Abitur an der Waldorfschule Würzburg 2006 arbeitete er zunächst in Kanada und Deutschland mit Menschen mit Behinderung. Von 2008 - 2012 studierte er an der Edith Maryon Kunstschule Freiburg Bildhauerei. Anschließend arbeitete er 4 Jahre als freischaffender Künstler in Würzburg, kehrte dann nach Freiburg zurück, wo er seit 2017 auch als Dozent mit dem Schwerpunkt „Schnitzkunst“ an seiner ehemaligen Kunstschule tätig ist. Seine Arbeiten sind in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und der Schweiz zu sehen.

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Im November 2018 erhielt Johannes Hepp den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg. Der Künstler arbeitet mit dem klassischen Bildhauerwerkstoff Holz, wobei neben Linden -,Pappel- und Eichenholz auch Nadelhölzer zum Einsatz kommen. Zunächst sägt er mit der Kettensäge die grobe Form heraus und schnitzt dann mit der Hand weiter. Zum Schluss des Arbeitsprozesse aquarelliert er seine Skulpturen. Der Fokus seiner Arbeiten ist auf den Mensch gerichtet und seine Figuren haben, trotz ihrer häufig geringen Größe, individuelle Gesichtszuge. Viele seiner Skulpturen haben einen Mechanismus, können und sollen vom Betrachter bewegt werden. Dadurch fordert Johannes Hepp dazu auf, mit dem Objekt in einen Dialog zu treten. Häufig kombiniert er seine Skulpturen mit gefundenen Gegenständen und spielt dabei auch mit der Umkehr von Größenverhältnissen.

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2018

Jan van Munster

Foto: Wolfgang Helm

Foto: Archiv Van Münster

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der in der „Sammlung Peter C. Ruppert“ vertretene niederländische Bildhauer erwartet. Er wurde 1939 in Gorinchem geboren. Von 1955-1957 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Rotterdam, anschließend bis 1960 am Institut für Angewandte Kunst in Amsterdam. Von 1970 bis 1988 war er Dozent in Haarlem, Amsterdam und Hertogenbosch. Er ist Initiator der Stiftung IK, die jungen Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bietet. Heute lebt und arbeitet er in Oost-Souburg.

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Er wurde 1939 in Gorinchem geboren. Von 1955-1957 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Rotterdam, anschließend bis 1960 am Institut für Angewandte Kunst in Amsterdam. Von 1970 bis 1988 war er Dozent in Haarlem, Amsterdam und Hertogenbosch. Er ist Initiator der Stiftung IK, die jungen Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bietet. Heute lebt und arbeitet er in Oost-Souburg.
Sein Thema ist die Energie: Temperatur, Magnetismus, Radioaktivität und Elektrizität sind Ausgangspunkt für viele seiner Werke. Er macht das Unsichtbare sichtbar.
„Mein Werk handelt von Energien, von Zeit und Raum worin Gegensätze: Licht und Dunkel, Wärme und Kälte, Hass und Liebe, Anziehen und Abstossen, Lärm und Stille Gegebene sind“ Zu seinen bekanntesten Arbeiten, die international vertreten sind, gehört die Serie „Brainwaves“. Ausgangspunkt dieser Neonskulpturen und -installationen ist die medizinische Aufzeichnung seiner Hirnströme, sein EEG, das er aus Neugier hat 1995 aufzeichnen lassen. Van Munster nimmt kleine Ausschnitte dieser aufgezeichneten Schwingungen, vergrössert und überträgt sie auf speziell angefertigte Leuchtstoffröhren. Damit macht er seine schöpferische Energie sichtbar und bringt sie zum leuchten.
Da es nur winzige Fragmente seines EEG´s sind, kann sich jeder damit identifizieren.

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Ewerdt Hilgemann


Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.30 Uhr
Der international bekannte Künstler wurde 1938 in Witten/Ruhr geboren, studierte an der Universität Münster und an der Werkkunstschule und Universität des Saarlandes. 1970 zog Hilgemann nach Gorinchem in die Niederlande und lehrte von 1977-1998 als Dozent an der Willem de Kooning Academie in Rotterdamm. Von 1974 -1989 war er Mitglied der Künstlergruppe „internationaler Arbeitskreis für konstruktive Gestaltung“ und hatte von 1975-1984 ein Atelier in Carrara.
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Ralph Eck


Donnerstag, 8. März 2018,19.30 Uhr
Der Bildhauer Ralph Eck ist mit seiner Skulptur IV in der Sammlung von Peter Ruppert, Konkrete Kunst in Europa nach 1945, vertreten. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich systematisch mit dem Würfel und seiner linearen Umschreibung, der skulpturalen Transparenz. Er lebt und arbeitet an seinem Geburtsort Unterpörlitz bei Ilmenau.
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2017

János Megyik


Donnerstag, 16.11.2017, 19.30 Uhr
Der in Budapest lebende Künstler Janos Megyik widmet sich in seinen Arbeiten der Erforschung der Perspektive, der Geometrie und projektiven Geometrie. Seine Holz- und Stahlkonstruktionen und Stahlbilder sind in internationalen Museen und Ausstellungen zu finden.
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Gerhard Frömel

18.05.2017, 19.30 Uhr
Die Arbeiten des österreichischen Künstlers zählen zu der sich auf einige wesentliche Formen und Inhalte reduzierenden konkreten Kunst. Der künstlerische Weg führt vom Bild zum Objekt und zur Rauminstallation (Wikipedia).
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Suzanne Daetwyler

09. März 2017

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